Hubertus Apotheke Beratung

Medikamentöse Therapie des Typ-2-Diabetes mellitus - Einleitung

Einleitung

Photo: ABDA

Zu Beginn soll noch einmal deutlich gemacht werden, dass die medikamentöse Therapie mit sogenannten oralen Antidiabetika bei Typ-2-Diabetes (also Mittel gegen Diabetes zum Schlucken) stets erst an dritter Stelle nach der Ernährungsumstellung und intensiver Bewegungstherapie erfolgen sollte. Andernfalls ist die Wirksamkeit der Medikamente nur begrenzt und von kurzer Dauer, es resultiert eine schlechte Diabetes-Einstellung, die den Weg für diabetische Spätkomplikationen ebnet. Auch heute noch werden leider häufig zu früh stark wirksame Medikamenten eingesetzt, mit denen immer auch ein beachtliches Nebenwirkungspotential verbunden ist.

Bei den Wirkstoffgruppen, die zur oralen Therapie des Typ-2-Diabetes eingesetzt werden, unterscheidet man verschiedene Angriffspunkte im Organismus sowie unterschiedliche Wirkmechanismen. Allen gemeinsam ist jedoch die Notwendigkeit einer zumindest noch teilweisen Fähigkeit der Bauchspeicheldrüse zur Insulinausschüttung oder aber die externe Insulinzufuhr zur Substitution.

Durch eine möglichst frühzeitige Kombination verschiedener Wirkprinzipien kommt die optimale Wirkung der Einzelsubstanzen zustande. Dadurch kann eine deutliche Entlastung der Bauchspeicheldrüse erreicht werden. Man sollte den Einzeleffekt eines Wirkstoffs also nicht bis zu seiner Höchstdosierung ausreizen und damit auch die hohe Rate unerwünschter Wirkungen riskieren. Besonders die Sulfonylharnstoffe dürfen zu Beginn der Erkrankung, wenn überhaupt, nur vorsichtig dosiert werden.

Im folgenden möchte das Team der Hubertus-Apotheke Ihnen einen Überblick über wichtige orale Antidiabetika (Tabletten) geben. Über das für Sie geeigneter Mittel entscheidet in jedem Fall Ihr Arzt; er legt in Absprache mit Ihnen die für Sie beste Therapie fest!

Inhalierhilfen

Einleitung

Sulfonylharnstoffe

Glinide + Metformin

Acarbose + Miglitol

Glitazone

 


 

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