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Kopflausbefall - Fakten und Tipps

Nachweis des Kopflausbefalls

Leitsymptom des Befalls mit Kopfläusen ist starker Juckreiz, z.T. mit hochroten, entzündlichen Papeln, die durch Speichelsekrete der Läuse hervorgerufen werden. Bei zusätzlicher bakterieller Infektion wird auch Ekzembildung am Hinterkopf, hinter den Ohren und im Nackenbereich beobachtet. Die Diagnose erfolgt durch systematisches Untersuchen der Haare und Nachweis von lebenden Läusen, Larven oder entwicklungsfähigen Eiern.

Dazu wird das Haar mit Wasser und Pflegespülung angefeuchtet. Mit einem geeigneten Läusekamm wird Strähne für Strähne von der Kopfhaut aus fest zu den Haarspitzen heruntergezogen. Der Kamm sollte nach jedem Kämmen auf einem weißen Papier abgestreift werden, um eventuell vorhandene Läuse oder Eier nachweisen und beseitigen zu können.

Die verwendeten Läusekämme sollten einen maximalen Zinkenabstand von 0,2mm haben. Dabei ist das Material unerheblich, es sollte jedoch möglichst wenig Elastizität der Zinken bieten.

Adulte Läuse sind in der Regel schwerer nachzuweisen als Eier. Bei den Eiern muss unterschieden werden zwischen
a) lebenden, entwicklungsfähigen Eiern (gelb-mittelbräunliche Färbung; haften max. 1cm von der Kopfhaut entfernt am Haar; sind aufgrund der Kittsubstanz schwer zu entfernen) und
b) toten/leeren Eihüllen (auffällig weiß-perlmuttartig schimmernd; leichter zu entfernen). Mehr als 1cm vom Haaransatz entfernt haftende Eier sind zumeist leer.

Kopfläuse

Einleitung

Nachweis

Therapie

Vorbeugung/Vermeidung

 


 

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