Hubertus Apotheke Beratung

 
Das kleine Einmaleins des gesunden Schwitzens

Photo: Informationszentrale Deutsches Mineralwasser (IDM)

Wenn es draußen wieder ungemütlich und kalt wird, zieht es viele Menschen in die Sauna. Die Wärme tut jedoch nicht nur unserer Seele gut. Zahlreiche Studien haben gezeigt, dass regelmäßiges Saunen auch außerordentlich gesund ist. So haben japanische Forscher von der Universität in Kagoshima nachweisen können, dass das Heißluftbad den Blutfluss zum Herzen deutlich verbessert und so auch der Entwicklung von Herzerkrankungen vorbeugen kann. Wir sagen Ihnen im folgenden, was wichtig ist, damit auch Sie von dem schweißtreibenden Vergnügen profitieren.

Was der Saunagang bewirkt

Das Schwitzen regt die Durchblutung des Körpers an, wodurch vermehrt Gift und Schlackenstoffe ausgeschieden werden. Dabei werden Zytokine gebildet - Stoffe, welche die Abwehr stärken und Erkältungskrankheiten vorbeugen. Die anschließende Abkühlung verstärkt diesen Effekt. Außerdem kann das Gefäßtraining niedrigem Blutdruck vorbeugen, den Stoffwechsel anregen und Muskelverspannungen lösen. Auch die Haut wird durch regelmäßiges Saunen schöner.
 

Wer in die Sauna darf

Grundsätzlich dürfen alle gesunden Menschen Saunabaden. Auch für Schwangere gibt es normalerweise keine Einschränkungen. Allerdings sollten Menschen mit Bluthochdruck, einer Koronaren Herzkrankheit (KHK), Krampfadern, einer akuten Virusinfektion oder bestimmten Augenerkrankungen (z. B. Grünem Star) zuerst ihren Arzt fragen.
 

Wie Sie sich richtig vorbereiten

Essen Sie ein bis zwei Stunden vorher keine schweren Mahlzeiten. Nehmen Sie sich mindestens zwei Stunden Zeit. Am besten regelmäßig einmal pro Woche in die Sauna gehen; dann sind die positiven Wirkungen am stärksten. Vor dem eigentlichen Gang: Schmuck und ggf. Make-up entfernen. Duschen und abtrocknen, damit Sie besser schwitzen können.
 

Was man während des Saunagangs beachten sollte

Nehmen Sie ein großes Handtuch als Unterlage in die Sauna. Zunächst auf die unterste Bank setzen oder legen (hier ist die Temperatur am niedrigsten). Wer das gut verträgt, kann auf die nächst höhere Bank wechseln. Bevor Sie die Kabine verlassen, wieder nach unten setzen. Und: Gehen Sie sofort an die frische Luft, sobald Ihnen unwohl ist. Nie länger als 10 Minuten in der Sauna bleiben. Als Faustregel gilt: 2 bis 3 Gänge. Übrigens: Viele Saunagänger schwören auch auf das Dampfbad. Die feuchte Luft (um 50' C) tut besonders der Haut und den Atemwegen gut.
 

Was anschließend wichtig ist

Nach jedem Gang sollten Sie - wenn möglich - kurz an die frische Luft gehen, da man noch etwas nachschwitzt. Anschließend (evtl. zuerst lauwarm) kalt von den Beinen aufwärts abduschen. Geübte wagen sich gern auch ins Tauchbecken. In der Pause gut ausruhen. Wohltuend ist auch ein Fußbad. Nach der Sauna ist es wichtig, viel zu trinken - am besten Mineralwasser (z. B. gemischt mit Saft), um den Flüssigkeitsverlust wieder auszugleichen.
 

Viel Spaß beim nächsten Saunagang wünscht Ihnen das Team der Hubertus-Apotheke.


 

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