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Schutz der Zähne

Beim Schutz der Zähne vor Karies ist die richtige Pflege der Zähne der ausschlaggebende Faktor. Wie aber pflegt man seine Zähne richtig?

Zahnbürste
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Zunächst ist es eine Frage des richtigen Werkzeugs:

Zahnbürste

Die "optimale" Zahnbürste gibt es nicht, und selbst Zahnärzte sind sich nicht einig, wie eine solche aussehen sollte. In erster Linie gilt es daher, eine Zahnbürste zu verwenden, die man auch benutzt. Ein paar Anhaltspunkte gibt es dennoch, auf die man achten sollte:

  • Die Zahnbürste sollte gut in der Hand liegen und der Stiel nicht zu lang sein (wer wegen einer Erkrankung oder Behinderung eine normale Zahnbürste nicht halten kann, kann sich von einem Zahntechniker eine spezielle Halterung anfertigen lassen).
  • Der Kopf sollte klein sein, damit man damit auch enge Stellen gut sauber halten kann.
  • Der Kopf sollte mit möglichst vielen Borsten besetzt sein.
  • Die Borsten sollten, um das Zahnfleisch zu schonen, am Ende abgerundet sein.
  • Die Borsten sollten aus Kunststoff sein, da Naturborsten eine optimale Brutstätte für Bakterien sind.

Um dieses Werkzeug zur Zahngesundheit hygienisch zu erhalten, sollten Sie es luftig trocknen lassen und auf keinen Fall länger als drei Monate verwenden. Wer Bedenken hat, jedes Quartal eine ganze Zahnbürste wegzuwerfen, dem empfiehlt sich eine Bürste, bei der nur der Kopf ausgetauscht werden muss.

Zahnpasta

Zahnpasten sind eine gute Unterstützung beim Zähneputzen, denn die enthaltenen Putzkörperchen verbessern die Reinigungsleistung der Bürste um etwa dreißig Prozent. Zusätzlich zur mechanischen Reinigung helfen viele Zahnpasten durch enthaltenes Fluorid, die schon durch Säure entmineralisierten Zähne wieder aufzubauen. Enthält eine Zahnpasta sogenanntes Aminfluorid, geht dieser Prozess sehr schnell vonstatten, darum sind solche Zahnpasten besonders empfehlenswert.

Wichtiger Hinweis:
Die meisten Zahnpasten enthalten Menthol, um den Atem zu erfrischen. Menthol ist ein Stoff, der Homöopathika unwirksam machen kann! Achten Sie deshalb beim Kauf einer Zahnpasta während einer Behandlung mit homöopathischen Arzneimitteln darauf, dass sie den Zusatz "mentholfrei" oder "homöopathieverträglich" trägt.

Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürste

Die Zahnzwischenräume, die Sie mit der Zahnbürste nicht erreichen können, sollten Sie mit Hilfe von Zahnseide von Bakterien und Belag reinigen. Bei größeren Zahnzwischenräumen (oder einer festen Klammer) sollte eine spezielle Zwischenraumbürste verwendet werden.

Die Technik, mit der Sie putzen, ist ebenso wichtig wie die richtigen Hilfsmittel. Es gibt verschiedene praxiserprobte Zahnputztechniken (fragen Sie am besten Ihren Zahnarzt danach), aber alle haben eines gemeinsam: Die Zähne sollen vollständig und gründlich gereinigt werden. Ganz egal, wie Sie putzen: Sie sollten es nach jeder Mahlzeit tun, und der gesamte Vorgang sollte mindestens drei Minuten in Anspruch nehmen.

Wo wir gerade von Technik reden: Es zeigte sich, dass es bei Verwendung von elektrischen Zahnbürsten eindeutig zu weniger Fällen von Karies kommt. Dies ist aber nicht auf die spezielle Putztechnik dieser Bürsten zurückzuführen, sondern eher darauf, dass mit einem solchen Gerät die Zähne öfter und gründlicher geputzt werden. Das gilt vor allem für Kinder, die gerne mit ihrer neuen Zahnbürste "spielen" wollen. Wenn Sie das Gefühl haben, mit einer elektrischen Zahnbürste besser klar zu kommen, verwenden Sie diese - Ihre Zähne werden es Ihnen danken. Bei der Auswahl des richtigen Geräts helfen wir Ihnen gerne in der Hubertus-Apotheke.

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