Immunglobuline 

 

Immunglobuline (Ig) sind verschiedene Eiweißstoffe, die von den weißen Blutkörperchen nach Kontakt des Organismus mit Viren, Bakterien, Pilzen, Pollen usw. gebildet werden und als "Abfangstoffe" (Antikörper) in Blut, in den Gewebsflüssigkeiten und in Körpersekreten vorhanden sind. Klinisch bedeutsam sind sowohl (angeborenen oder erworbene) Verminderung als auch Erhöhung der einzelnen Immungloblin-Klassen IgG, IgA, IgM und IgE.  

IgG-Erhöhung: chronische Entzündungen von Leber, Nieren, Gelenken  

IgA-Erhöhung: Leberzirrhose, Tuberkulose, Pilzinfektionen Autoimmunerkrankungen  

IgM-Erhöhung: Frühstadium akuter Virusinfektion  

IgE-Erhöhung: Allergien, Parasitenbefall  

Ig-Verminderung: Krebserkrankungen, Leukämie, Virusinfektionen (Masern, Röteln), Nieren-,Magen-, Darm-Erkrankungen, Verbrennungen, Mangelernährung, Arzneimittel (Zytostatika, Kortison), Strahlen  

Index Laborwerte


 
 
 

 
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