Wann und wie Medikamente helfen

Dauerschniefen und Augenbrennen sind lästige Symptome einer Pollenallergie. Mit diversen Präparaten können Sie sich davor schützen. Wir sagen Ihnen, wann sie am besten wirken.

Zur Vorbeugung

Antiallergische Wirkstoffe wie Cromoglicinsäure (rezeptfrei) und Nedocromil (verschreibungspflichtig) verhindern, daß die Schleimhäute beim Kontakt mit den Pollen das Histamin ausschütten. Dazu müssen Sie die Wirkstoffe vorbeugend anwenden. Einen wirksamen Schutz erzielen Sie, wenn Sie die Behandlung zwei bis vier Wochen vor Beginn "Ihrer persönlichen" Pollensaison anfangen und bis zum Ende der Flugzeit durchführen. Die Substanzen erhalten Sie in der Apotheke. Es gibt sie für die Nase als Tropfen oder Spray oder als Augentropfen.

Für den Akutfall

Wenn Sie bereits Heuschnupfensymptome haben, kann Cromoglicinsäure zum Inhalieren in Form von Aerosolen oder Inhalationskapseln das Risiko verringern, dass sich die Allergie zum allergischen Asthma auswächst. Mittel der Wahl bei akuten Beschwerden sind allerdings Antihistaminika. Sie blockieren die Wirkung des Histamins, das bestimmte Zellen im Gewebe, die sogenannten Mastzellen, beim Kontakt mit den Allergenen in den Schleimhäuten freisetzen. Durch die Histamin-Blockade unterdrücken diese Stoffe Symptome wie Juckreiz, Rötung und Schleimhautschwellung.

Im Gegensatz zu ihren Vorgängerpräparaten machen moderne Antihistaminika viel weniger müde. Eine dieser Substanz (Terefenadin) ist seit dem 01. Januar 1998 rezeptpflichtig. Informieren Sie sich bei uns in der Apotheke, welches Antihistaminikum für Sie geeignet ist. Rezeptfrei aus der Gruppe der Antihistaminika zum Einnehmen sind die Stoffe Cetirizin und Loratadin. Daneben sind Nasensprays und Augentropfen mit dem Antihistaminikum Levocabastin neuerdings ohne Rezept erhältlich. Schnelle Hilfe gegen eine verstopfte Heuschnupfennase bieten sogenannte Vasokonstriktoren. Das sind Wirkstoffe, die die Schleimhäute abschwellen lassen. Vasokonstriktoren gibt es als Tropfen für die Nase oder die Augen. Die Nasentropfen sollten Sie nicht länger als drei Tage verwenden, da sich die Schleimhäute sonst an die Wirkung gewöhnen können. Zu den wirksamsten Substanzen gegen Entzündungen und allergische Reaktionen gehören die Kortikoide. Die Kortisonabkömmlinge müssen jedoch vom Arzt verordnet werden.

Homöopathie

Ursache der Allergie ist eine Fehlregulation des Immunsystems. Es kann daher sinnvoll sein, durch eine Reiztherapie mit homöopathischen Komplexmitteln das Gleichgewicht im Immunsystem wiederherzustellen.

Zur Langzeitbehandlung

Vorbeugung und Akutbehandlung lindern nur Symptome. Mit der Hyposensibilisierung oder spezifischen Immuntherapie wird versucht, den Allergiker an das Allergen zu gewöhnen. Hierzu bekommt der Patient in regelmäßigen Abständen (beispielsweise einmal wöchentlich) Injektionen mit "seinem" Allergen unter die Haut gespritzt. Neuerdings kann der Patient die Allergene auch als wässrige Lösung schlucken. Der Arzt beginnt die Therapie mit einer minimalen Dosis und steigert sie von Woche zu Woche, bis der Allergiker einer normalen Allergenbelastung standhält. Für die erfolgreiche Behandlung sollte der Patient nicht älter als 50 Jahre sein, seit höchstens fünf Jahren Heuschnupfen haben und nicht schwer krank sein. Wenn die Allergie mit Antihistaminika gut zu behandeln ist, raten Ärzte meist von einer Hyposensibilisierung gegen Pollen ab, da die Behandlung aufwendig und nicht immer erfolgreich ist.

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